____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―
Oberlehrer
ββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββ
top
Oberlehrer ist eine Amtsbezeichnung fΓΌr Lehrer. Umgangssprachlich wird das Wort auch abwertend im Sinne von Besserwisser benutzt.
Contents
β’ Schimpfwort
β’ Einzelnachweise
ββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββ
Bezeichnung in Deutschland
Oberlehrer war eine an Volksschulen und weiterfΓΌhrenden Schulen in fast allen LΓ€ndern des deutschen Sprachraums bis ins 20. Jahrhundert verbreitete Amtsbezeichnung fΓΌr Lehrer nach der ersten BefΓΆrderung. In PreuΓen wurde diese Amtsbezeichnung 1918 durch den Charakter-Titel Studienrat ersetzt, der sich anschlieΓend auch in den ΓΌbrigen deutschen LΓ€ndern fΓΌr Gymnasiallehrer allgemein durchgesetzt hat.
In der Bundesrepublik Deutschland wurde die Amtsbezeichnung Oberlehrer im allgemeinen Schuldienst durch eine Reform der Bundesbesoldungsordnung abgeschafft. Oberlehrer war zuvor ein Aufstiegsamt fΓΌr Schullehrer an Haupt-, Real-, Sonder- und Berufsschulen (Hauptschuloberlehrer, Sonderschuloberlehrer, Realschuloberlehrer, Berufsschuloberlehrer) gewesen. Der Aufstieg zum Oberlehrer ist heute nur noch fΓΌr technische Lehrer (Fachschullehrer) und im Polizeidienst mΓΆglich. Diese erhalten damit ein BefΓΆrderungsamt der Besoldungsgruppe A 10 bis A 11. So gibt es in der Laufbahn des gehobenen Fachschuldienstes an Bundeswehrfachschulen noch die Dienst- und Amtsbezeichnung Fachschuloberlehrer.
In Bayern gibt es in der Besoldungsgruppe A 14 noch das BefΓΆrderungsamt Realschuloberlehrer, das den Ministerialbeauftragten fΓΌr die Realschulen als Sachbearbeiter zugewiesen ist, sowie bei der Bereitschaftspolizei mit der Amtsbezeichnung Polizeirealschuloberlehrer.cite-ref-1[1]
Im Justizdienst gibt es noch heute Oberlehrer, die in der Regel eine Ausbildung als Grund-, Haupt- oder Realschullehrer vorweisen kΓΆnnen. Oberlehrer im Justizvollzugsdienst befinden sich in der Besoldungsgruppen A 13.cite-ref-2[2]
In der DDR war Oberlehrer keine Amtsbezeichnung, sondern ein vom Staat verliehener Ehrentitel. Er wurde an Lehrer verliehen, die neben ihrer fachlichen Qualifikation aktive gesellschaftliche Arbeit im Sinne der sozialistischen Staatsideologie leisteten und oft Mitglied in der SED waren. Als Ehrentitel dieser Art wurden auch die Bezeichnungen Oberstudienrat oder Oberstudiendirektor verliehen.cite-ref-3[3]
Amtsbezeichnung in der Schweiz
In der Schweiz ist die Bezeichnung Oberlehrer bereits seit dem spΓ€teren 19. Jahrhundert nicht mehr in Gebrauch.
Amtsbezeichnung in Γsterreich
In Γsterreich ist der Titel bei pragmatisierten Lehrern noch in Verwendung.
Durch Ernennung oder Erreichen der entsprechenden Gehaltsstufe wurde der Amtstitel Oberlehrer und danach der Amtstitel Hauptlehrer verliehen.cite-ref-4[4]
Schimpfwort
Als βOberlehrerβ wird im ΓΌbertragenen Sinn ein Mensch bezeichnet, der sich nach Ansicht des Sprechers als Besserwisser gebΓ€rdet. FΓΌr dieses Verhalten sind auch die AusdrΓΌcke schulmeistern und oberlehrerhaft gebrΓ€uchlich.
Einzelnachweise
cite-note-11. β Anlage 1 Bayerisches Besoldungsgesetz vom 5. August 2010, GVBl 2010, S. 410 (online).
cite-note-22. β Berufe im Justizvollzug | Nds. Justizministerium. Abgerufen am 9. Juli 2023.
cite-note-33. β Birgit Wolf: Sprache in der DDR. Ein WΓΆrterbuch. de Gruyter, Berlin u. a. 2000, ISBN 3-11-016427-2, S. 159.
cite-note-44. β Bundesgesetzblatt 1966. Abgerufen am 9. Juli 2023.